Heiraten mit Hund – die „Alles im Blick“- Checkliste
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Erneuerung Ehegelübde, Freie Trauung, Glücks-Kanapee, HochzeitsplanungEine freie Trauung heißt frei. Frei von allem, was euch nicht passt.
Kein Standesbeamter, der um 14:07 Uhr den nächsten Termin hat und deshalb durch eure Zeremonie hetzt wie durch eine Packungsbeilage. Keine Liturgie, die seit hundert Jahren dieselben Sätze verwendet, egal wer vorne steht. Bei mir bekommt ihr keine Vorlage mit Lücken für eure Namen. Ihr bekommt eine Zeremonie, die aussieht wie ihr.
Ich hatte mal ein Brautpaar, bei dem die Braut mit einem Strauß Stranddisteln eingezogen ist, weil Rosen ihr einfach nichts bedeutet haben und Disteln schon. Ich hatte eine Trauung, bei der ein lebensgroßer Pappkamerad-Kater als Trauzeuge mit auf dem Bild stand, weil der echte Kater nicht mitkonnte, aber definitiv dazugehört. Das ist keine Deko-Idee von mir gewesen. Das war den Paaren wichtig, und meine Aufgabe war es, das ernst zu nehmen statt wegzulächeln.
Genau darum geht es bei einer freien Trauung: Ich frage nicht „Welches Paket wollt ihr?“ Ich frage „Wie seid ihr?“ Und dann bauen wir die Zeremonie um diese Antwort.
Für Paare, die aus der Kirche ausgetreten sind und trotzdem nicht auf ein Ritual verzichten wollen. Für Paare, denen das Standesamt zu nüchtern ist. Für Paare, bei denen einer oder beide neurodivergent sind und starre Abläufe eher Stress als Feierlichkeit erzeugen. Für Paare, die einfach nie in eine Schablone gepasst haben und das auch am Hochzeitstag nicht plötzlich anders sein soll.
Ein ausführliches Gespräch, in dem ich nicht nach Hochzeitsklischees frage, sondern nach eurer Geschichte. Eine Rede, die auf euren Alltag Bezug nimmt, nicht auf eine austauschbare Liebesdefinition aus dem Internet. Eine Zeremonie, in der Gäste am Ende sagen: „So habe ich die beiden noch nie gesehen“, und meinen das als Kompliment.
Dann lasst uns einen Termin finden. Schreibt mir, wann ihr heiraten wollt, ich sag euch, ob’s passt.